Am Samstag, 10. Januar, öffnete im Rathaus Warthausen erstmals die „WIRkstatt“ ihre Türen – ein Reparaturcafé im Rahmen des „Netzwerks für Generationen“. Von 13 bis 17 Uhr verwandelte sich der Sitzungssaal in eine lebendige Werkstatt, die nicht nur defekte Gegenstände, sondern auch Menschen zusammenbrachte.
Das Interesse war überwältigend: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen nutzten die Gelegenheit, ihre beschädigten Lieblingsstücke zur Reparatur zu bringen. Insgesamt wurden 36 Artikel bearbeitet – von kaputten Jeans und Jacken über Elektrogeräte bis hin zu Fragen rund ums Smartphone. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer brachten ihre vielfältigen Fähigkeiten ein: Nähen, Elektronik, digitale Technik und handwerkliches Geschick.
Die WIRkstatt bot dabei nicht nur praktische Hilfe, sondern auch die Möglichkeit, selbst etwas zu lernen. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen und wertvolle Tipps für eigene Reparaturen mitzunehmen. Damit wurde das Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe“ erfolgreich umgesetzt.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Kaffee, Kuchen und Getränke wurden gegen Spende angeboten. Wartezeiten ließen sich so angenehm überbrücken, und die gemütliche Atmosphäre lud zum Verweilen und Austausch ein – auch für Besucher, die einfach nur auf einen Plausch vorbeischauten. Die WIRkstatt bot damit nicht nur Reparaturen, sondern auch Raum für Begegnungen und Austausch.
Die Premiere war ein voller Erfolg, und die Organisatoren denken bereits an die Zukunft: Die nächste WIRkstatt findet am Samtag, den 14. März von 14 bis 17 Uhr statt.
Die WIRkstatt zeigt: Reparieren statt Wegwerfen ist nicht nur nachhaltig, sondern verbindet Generationen und schafft Gemeinschaft. Ein starkes Signal für Warthausen – und hoffentlich der Beginn einer langen Tradition.